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Camera Austria, Vortrag und Künstlerinnengespräch mit Peggy Buth, Cornelia Kogoj, Christian Kravagna

Freitag, 08.11.2019


Vortrag
Cornelia Kogoj und Christian Kravagna:
Das Museum als Verteidigungstechnik

im Anschluss
Künstlerinnengespräch 
Peggy Buth mit Cornelia Kogoj und Christian Kravagna

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung
Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst – The Politics of Selection

 

12.11.2019, 18:00
Ausstellungsraum Camera Austria

Eintritt frei
Sprache deutsch





noch bis 17.11.2019


https://www.facebook.com/events/2201273506838247/

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe FreundInnen von Camera Austria,

wir freuen uns, Sie im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung »Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst – The Politics of Selection« zu einem Vortrag und anschließenden Künstlerinnengespräch einzuladen. 

Im Vortrag mit dem Titel »Das Museum als Verteidigungstechnik« befassen sich Cornelia Kogoj und Christian Kravagna mit der Frage, warum Museen gegründet werden und für wen. Afroamerikanische Museen im Süden der USA sind oft Produkte und Akteure in den Überlebenskämpfen Schwarzer Gemeinschaften. Diese selbstorganisierten Museen gehen aus Widerständen gegen eine rassistische Stadt- oder Verkehrsplanung hervor und positionieren sich gegen Prozesse der Gentrifizierung Schwarzer Stadtteile. Mit Beispielen aus Florida, South Carolina und Texas behandelt der Vortrag die zweifache Funktion dieser Museen in Bezug auf ihre Intervention in die umstrittene Geschichte der USA wie auch ihren politischen Einsatz in den aktuellen Konflikten um den urbanen Raum. Den Ausgangspunkt für den Vortrag bilden die Recherchen zur kürzlich im Mandelbaum 

Verlag erschienenen Publikation von Cornelia Kogoj und Christian Kravagna:Das amerikanische Museum: Sklaverei, Schwarze Geschichte und der Kampf um Gerechtigkeit in Museen der Südstaaten.

Im Anschluss führen beide ein Gespräch mit Peggy Buth, die in ihrer aktuellen Ausstellung neben Pariser Vorstädten wie La Courneuve die 1972 gesprengte Wohnanlage Pruitt-Igoe im US-amerikanischen St. Louis und den Martin Luther King Boulevard in Kinloch, Missouri, als Räume der Verhandlung von Bürgerrechtsbewegungen, Widerständen und städtischen Unruhen bzw. politischer Emanzipation im Gegensatz zu aktuellen sozialen wie ethnischen Diskriminierungen und Ausgrenzungen in den Blick nimmt. Peggy Buth geht es um die Ursachen für die unterschiedlichen Formen dieser, sie stellt Fragen zur Bedeutung von Solidarität und Empathie, zur Geschichte von und Erinnerung an emanzipatorische Bewegungen und deren Niedergang im Zuge von (De-)Industrialisierung und Globalisierung.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!

Mit schönen Grüßen
das Team von Camera Austria

 

Kontakt: 
Angelika Maierhofer
Camera Austria
Lendkai 1
8020 Graz, Austria

T +43 316 81 55 50 16
exhibitions(at)camera-austria.at
www.camera-austria.at
 

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